Lauren Smith wieder zurück beim 1. BC Beuel



Foto: Jacek Knitter

Die Anhänger des 1. BC Beuel dürfen sich in der kommenden Badminton-Bundesligasaison auf eine weitere Rückkehrerin freuen. Lauren Smith verstärkt ab der Spielzeit 2017/2018 wieder den Beueler Kader.

 

Die Engländerin spielte bereits von 2013 bis 2015 für die Gelb-Schwarzen, wonach es sie für zwei Jahre in die heimische National Badminton League zog. „Ich habe es wirklich genossen in Beuel zu spielen“, so Smith. „Es war immer eine großartige Mannschaftsatmosphäre und jeder im Verein war so freundlich. Als ich gefragt wurde, ob ich wieder zurückkommen möchte, habe ich nicht gezögert.“

 

In der Zwischenzeit hat sich Smith enorm weiterentwickelt. Ihr Spiel sei runder geworden, sagt sie selbst. In der Abwehr fühle sie sich sicherer und sie traue sich zu kontern. Früher habe sie sich nur im Angriff wohl gefühlt. Auch die Erfolge der letzten zwei Jahre zeigen eine klare Tendenz nach oben. 2016 bestritt sie mit Heather Olver ihre ersten olympischen Spiele. In Rio wurde das Duo Neunter im Damendoppel.

 

Auch mit ihren neuen Partnern ist sie erfolgreich unterwegs. Mit Marcus Ellis hat sie sich innerhalb weniger Monate auf Platz 37 der Weltrangliste im Mixed gespielt. Im Damendoppel gewann sie jüngst mit Sarah Walker die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften und steht aktuell auf Platz 32 der Weltrangliste.

 

Beuels Teammanager Maximilian Schneider hofft, dass er mit Smith adäquaten Ersatz für Birgit Overzier gefunden hat: „Lauren ist derzeit eine der besten europäischen Doppel- und Mixed-Damen. Zwar hinterlässt Birgit große Fußstapfen, allerdings hat Lauren mehrfach mit ihren Ergebnissen gezeigt, dass sie in der Lage ist diese Lücke zu schließen.“

 

Mit welchen Erwartungen Lauren Smith in die kommende Saison mit dem BC geht, vermag sie noch nicht genau zu sagen: „Ich habe jetzt ein paar Jahre nicht in der Bundesliga gespielt, weswegen ich nicht genau weiß, was mich in der kommenden Saison erwartet. Aber ich weiß, dass das Team darum kämpfen wird jedes Spiel zu gewinnen.“

 

(Andreas Kruse 27.06.2017)